Massagetechniken

 

AnPiMoMai – Ausgleichende Punkt- und Meridianmassage

Ist eine Meridianbehandlung. Meridiane sind Energiebahnen im Körper, die bei der Massage mit einem Stäbchen oder per Hand behandelt werden. Ziel ist es das Gleichgewicht im Körper wieder herzustellen und Fülle- bzw. Leerezustände auszugleichen, wobei Blockaden gelöst werden.

Eine weitere Form der AnPiMoMai ist Mobilität und Elastizität von Becken und Wirbelsäule und das Energiesystem des Körpers mit Bearbeiten bestimmter Punkte zu stimulieren.

Moxen und Schnapsen wird in der AnPiMoMai als Kälte/Wärmebehandlung angewendet um Fülle- bzw. Leerezustände auszugleichen.

Weiters biete ich für Sie Becken- und Wirbelsäulenbehandlungen, Gelenksbehandlungen, Organbehandlungen, Punktbehandlugen, etc. an.

Auch eine AnPiMoMai-Tiefenentspannung ist sehr zu empfehlen; vor allem nach einem langen und stressigen Arbeitsalltag.

Dazu wird zum Beispiel Gua Sha – Schaben angewendet, um Hitzezustände aus dem Körper auszuleiten.

Erweiternd wird mit verschiedenen Techniken befundet: Ohr, Auge, Zunge oder Puls ergeben ein Gesamtbild des Körpers.

 

Die AnPiMoMai – Ausgleichende Punkt- und Meridianmassage

(nach Wolfgang Schröder)

Die AnPiMoMai ist eine ausgleichende Massage von Fülle- (z.B. Entzündungen, Verspannungen) und Leerezuständen (z.B. chronische Erkrankungen) im Körper. Durch einen Spannungsausgleich zu Beginn wird der Muskeltonus auf der Seite der Fülle reduziert und auf der Seite der Leere durch das Ziehen der Meridiane mit dem Stäbchen, Stein oder mit der Hand ausgeglichen. Bei längerer Anwendung folgt dann die Umlaufbehandlung als Vorbehandlung (3-Teilung).

Zu Beginn einer AnPiMoMai – Ausgleichende Punkt- und Meridianmassage wird immer eine Befunderhebung gemacht mithilfe von Ohrbefundung, Bauchbefundung, Puls, Zunge, Befragung; Erst im Anschluß wird die jeweilige Massage durchgeführt.

Im Anschluss daran wird beim weiterarbeiten an Becken und Wirbelsäule mit sanften Bewegungen gearbeitet, jeweils dorsal und ventral. Blockierungen in diesen Bereichen werden so mithilfe von sanften, weichen Griffen gelöst, die einzelnen Rückensegmente sind im Anschluss daran wieder mobiler und beweglicher.

In weiterer Folge kann auch eine Skoliosenbehandlung angeschlossen werden. Diese eignet sich speziell bei Jugendlichen mit leichteren Skoliosen, da die knöcherne Struktur noch weich und beweglich ist.

Ein anderer Schwerpunkt liegt in der Behandlung der oberen und unteren Extremitäten. Durch die Massage über die Ohrzonen in Kombination mit Punkten und durch ein sanftes durchbewegen der Gelenke können diese nach der Behandlung leichter und mit weniger bis kaum Schmerzen wieder bewegt werden.

Eine spezielle Tiefenentspannungsmassage nach AnPiMoMai ist eine Punktbehandlung im Nacken und Gesicht. Hier kann man richtig abschalten, träumen und Kräfte sammeln.

Eine weitere Form ist eine Organbehandlung, hier werden Akupunkturpunkte mithilfe der Wandlungsphasen – 5 Elemente behandelt und der Körper, Geist und Seele in Einklang miteinander gebracht.

Ergänzende Therapien sind: Moxen mit Moxakohle = Tiefenwärmebehandlung, Schnapsen = Tiefenkälteanwendung, Schröpfen und/ oder „Gua Sha“ Schaben = um Verspannungen und Hitzezustände im Körper zu lösen und an die Oberfläche auszuleiten oder im Sportbereich: Kinesiotaping zur Stabilisierung, Entspannung oder um die Wirkung von speziellen Akupunkturpunkten zu aktivieren.

Die AnPiMoMai – Ausgleichende Punkt- und Meridianmassage ist eine sehr sanfte und weiche Massagetechnik und trotzdem so wirkungsvoll.

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Auch Gefäßbehandlungen (Wundermeridiane) werden nach Bedarf durchgeführt.

 

Moxen und Schnapsen

Moxen und Schnapsen wird in der APM angewendet um Fülle- bzw. Leerezustände zu beheben.

Moxen ist eine Wärmebehandlung, die man mit Beifußzigarren oder Tigerwärmer und Moxakohle durchführt. Ich verwende Tigerwärmer und geruchsneutrale Moxakohle dazu. Die Wärme wird an bestimmten Punkten im Meridiansystem gesetzt, wo im Körper Leere vorhanden ist, das heißt an schmerzenden Stellen, wo der Körper zu wenig Energie hat. Mit dem Wärmereiz wird die Leere aufgehoben.

So wie das Moxen eine Wärmebehandlung ist, bewirkt das Schnapsen eine Kühlung des Hautareals.

Beim Schnapsen wird mit Alkohol durch das häufige Auftragen hintereinander eine kühlende Wirkung in einem überhitzten Gebiet erzielt. Es wird so lange geschnapst, bis das entsprechende Hautareal kalt ist. Ideal bei Entzündungen, aber nicht bei offenen Wunden.

 

Hand-/Fuß-/Ohrenreflexzonenmassage

Unsere Hände/Füße/Ohren stehen in direkter Verbindung mit dem gesamten Körper. Diese Massage kann aktivierend und beruhigend ausgeführt werden und wirkt selbstregulierend auf alle Körperfunktionen.

 

Cranio Sacrale Therapie

Die Cranio Sacrale Therapie ist eine sehr sanfte Technik. Sie ist sehr wirkungsvoll und entspannend für den Körper und löst auf sanfte Art und Weise Beschwerden; ideal bei Stress.

Indikationen: chronische Kopf- und Rückenschmerzen, Migräne, Kiefergelenk- Syndrom, Augen- und Ohrenbeschwerden – Tinnitus, Verdauungsstörungen, Konzentrations- und Schlafstörungen, psychische Störungen wie Unruhezustände, unspezifische Ängste, Zähneknirschen, Hyperaktivität, Bettnässen, ideopathische Skoliose;

Ursachen: Geburtskomplikationen, traumatische Schädel – und Kreuzbeinverletzungen, Schleudertrauma, Dauerstress im Körper und Psyche, entzündliche Erkrankungen des Zentralnervensystems.

Schröpfen

Schröpfen ist mehr als 5000 Jahre alt, schon zu Zeiten der Naturvölker wurde geschröpft (Griechen, Ägypter, Chinesen, Römer, …). Bei uns wurde Schröpfen bis in die Hälfte des 19. Jahrhunderts in den Arztpraxen angewendet.

Schröpfen stärkt das Immunsystem und hat bei richtiger Anwendung keine ungünstigen Nebenwirkungen, wirkt schmerzlindernd. Die reflektorische Wirkung auf die inneren Organe konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden.

Wirkung positiv auf Körper:

Haut (Nährstoffverbesserung der Haut und Stoffwechselverbesserung in der Haut), Muskeln (entspannend),

Gelenke (aufgrund verbesserter Durchblutung),

Verdauung (stimuliert die inneren Organe, segmental)

Blutzirkulation

Nervensystem (schmerzlindernd)

Schröpfen kann verschieden dosiert werden: leicht, mittel, stark und Schröpfkopfmassage.

Bei leichtem und mittleren Schröpfen, sowie bei Schröpfkopfmassage hat man hinterher keine Blutergüsse im Gewebe, lediglich eine leichte Hautrötung kann auftreten, wie bei einer klassischen Massage, die aber nach 1 – 2 Stunden wieder verschwunden ist. Die Tiefenwirkung auf untere Muskelgruppen und innere Organe (reflektorisch) ist aber gegeben, und positiv intensiver als bei einer klassischen Massage.

Bei starkem Schröpfen sind leichtere Blutergüsse sogar erwünscht, weil dadurch die Entzündung schneller zum abheilen gebracht wird, durch den Abtransport der Entzündungsmediatoren aus dem tieferen Gewebe.

Schröpfen kann man bei: Narbennachbehandlung, Muskelschwund, Verspannungen in der Muskulatur, Reflektorisch anregend für die Organe, Blutdrucksteigernd, bei Müdigkeit, aber auch bei Erkältungen im Herbst- und Winterbereich oder als Vorbereitung des Immunsystems auf die „kalte Jahreszeit“.

Nicht bei: Fieber, TBC, Tumore, Schwangere in den ersten 4 Monaten, Nierenschäden oder Bluter und auf offenen Wunden.

 

Gua Sha – Schaben

Gua Sha eine Schabetechnik und wird verwendet beim Ausleiten von pathogenen Krankheiten, bei Hitze im Gewebe, bei starken Verspannungen, bei verkrampften Körperpartien (jedoch nicht bei Krampfadern!);

Kontraindikationen wie beim Schröpfen.

 

Klassische Massage

= Berührung für Körper, Geist und Seele und ein gesteigertes Wohlbefinden.

Im Gewebe werden Hormone freigesetzt, die schmerzlindernd und entspannend auf die Muskulatur wirken. Der Körper regt dadurch seine Durchblutung an. Aktivierend für den Sport oder relaxierend nach einem stressigen Alltag – je nach Anwendung – bewirkt ein regelmäßiger Genuss gleichmäßig positiv auf den ganzen Körper und die Seele.

 

Tapen

Das Tapen arbeitet nicht mit Wirkstoffen, sondern mit den verschiedenen Klebetechniken, die die Selbstheilung des Körpers anregen sollen. Vor allem wirkt Tapen schmerzlindernd und funktionsverbessernd, wobei der gesamte Prozess über die Haut stattfindet.

Diese Technik wurde bei der Olympiade 2008 in Peking erfolgreich eingesetzt.

Je nach Anwendung wird das so genannte Kinesiotaping eingesetzt: es verbessert den Lymphabfluss z.B.

Ödemen und Stauungen, zur Muskelent- und auch -anspannung, zur Korrektur von Fehlhaltungen des Körpers oder zur Beruhigung des Nervensystems.

Weiters verwende ich Crosslinks, die ich auf konkreten Schmerz- und Akupunkturpunkte einsetze, um die jeweilige Wirkung zu unterstützen.

ET – Tapen mit und nach den Meridianen.

Hier wird im Gegensatz zum kinesiologischen, physiologischen Tapen noch mehr auf die Farbe geachtet. Die Meridiane werden nach ihrem Ist-Zustand getestet und dann in der jeweiligen Farbe und Anlagetechnik mit dem Tape geklebt.

 

Breuss-Therapie

Die Breuss-Methode wird bei Problemen der Wirbelsäule eingesetzt, wie beispielsweise bei verschobenen oder verdrehten Wirbeln, ISG-Blockaden, Gelenksblockaden, etc.

 

Segmentmassage

Ist eine Reflexzonenmassage, bei der ein Reiz mit bestimmten Massagegriffen an der Oberfläche des Rückens ausgeführt wird und über diesen Impuls der Reiz über die Haut in die Tiefe und auf dem Nerv zugehörigen Segmente (Knochen, Gefäße, Organe, Muskeln, Nerven) weitergeleitet wird. Die vegetativen Abläufe im Körper werden verstärkt.

 

Bindegewebsmassage

Ist eine Reflexzonenmassage, intensiver als bei der Segmentmassage wird ein Reiz gesetzt und über diese Technik werden Veränderungen im gesamten Segment wieder behoben.

 

Tuina

Tuina ist eine Technik der traditionellen chinesischen Medizin, welche den gesamten Körper sowie das Gesamtsystem des Menschen in seiner Umwelt und die Natureinflüsse mit einbezieht. Sie besteht vor allem aus schiebenden, reibenden und ziehenden Bewegungen.

Mit Tuina sollen Blockaden in den Energiebahnen aufgelöst und der Energiefluss gefördert, aber auch Organe beeinflusst werden. Durch Stimulation und Regulation wird das Yin und Yang des Körpers und des Organsystems wieder hergestellt.